04-11-2016

Pampelmuse Lacroix

Ausstellung von Michael Klipphahn bei OBERÜBER KARGER.

Lang erwartet, heiß herbeigesehnt: Seit 29. Oktober gibt es wieder Kunst bei OK. 
Pampelmuse Lacroix, so der verheißungsvolle Titel dieser Ausgabe. 
Doch was soll das bedeuten? Obstfrühstück meets Schweizer Pünktlichkeit – wohl eher nicht. Vielmehr beschreibt dies die mal pastellig leichte, dann wieder scharf analysierende, immer aber glatte Bildwelt von Michael Klipphahn.

Vorhang auf für Pampelmuse Lacroix.

Der Künstler

1987 in Riesa geboren, geht er mit 18 nach Dresden, um an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden zu studieren. Abschluss als Meisterschüler bei Prof. Ralf Kerbach im Jahr 2015. Mit Einzelausstellungen von Frankfurt bis Moskau kann Michael Klipphahn schon früh in den richtigen Städten auf sich aufmerksam machen und wird – vollkommen zurecht – mit Preisen und Stipendien belohnt.

Die Kunst

Voyeurismus, Distanz, Doppelung, Entfremdung, Übernahme. Realität und Täuschung. Bild- und farbgewaltig setzt sich Michael Klipphahn mit unserer Gesellschaft und deren (popkulturellen) Phänomenen auseinander. Mal hyperrealistisch, mal plastisch verspielt – immer jedoch mit ganz eigener, unverkennbarer Handschrift. Dem Schaffensprozess geht dabei eine intensive Suche nach Motiven voraus. Glatt sind seine Werke, jedoch niemals ohne Tiefe. Ist die Wirklichkeit wirklich glaubhaft oder sitzen wir gerade einer Kopie auf?

Michael Klipphahn – Pampelmuse Lacroix noch bis Ende März 2017 bei OK.

Im Video*: So war´s bei der Vernisssage »Pampelmuse Lacroix«.

*von David Ohl

KunstStoff bei OK

In unserem Projekt leben wir unsere Liebe fürs Zeitgenössische und unterstützen damit vor allem junge Künstler. Zwei Mal im Jahr wird die Agentur zur Galerie und gibt Kreativen die Möglichkeit, sich unseren Partnern, Kunden und Freunden zu präsentieren.